August 2013 *TINKY*

Dieser Pinscher läuft seit ca. 4 Wochen in der Cosmarweg- Rellstabweg (Berlin Spandau) rum. Wer vermisst diese Hündin.
Sie ist vielleicht ausgesetzt oder abgehauen. Seit 2 Tagen läuft sie mir nachts auf Arbeit hinterher. Sie ist scheu und lässt sich nicht anfassen.
Ich möchte euch bitten dies hier zu teilen
Danke euch
Gruß Manfred

 

 

Sichtung 12.08.13 in der Obstallee gegen 14.00 Uhr in Spandau. Nach Angaben von mehreren Passanten die angesprochen wurden hält sich die kleine Fellnase zum Abend immer auf dem dunklen Parkplatz gerade rüber der Sparkasse auf. Dort liegt sehr viel Müll, wovon sie sich scheinbar ernährt. Auch wurde uns berichtet, dass sie auf dem Magistratsweg fast von einem Auto überfahren wurde.

 

 

Sichtung vom 06.08.2013 13591 Berlin Spandau Cosmarweg-Rellstabweg


Neuigkeiten 08.08 : Es wird jetzt eine feste Futterstelle eingerichtet und dann ggf. mit einer Lebendfalle versucht sie zu fangen

 

PS. Sie hat eine Verletzung am Hinterlauf und humpelt!

 

Die kleine konnte am 31.08.2013 durch uns eingefangen werden und befindet sich nun in Sicherheit.

 

Hier ein paar Bilder von ihr kurz bevor sie gesichert werden konnte :-)

 

 

 

Niemand hatte diese kleine Zaubermaus vermisst. Heute lebt "TINKY" glücklich und zufrieden bei Heike.

Dezember 2013 *STRUPPI*

Am 19.12.2013 bekamen wir von Monika die Meldung, dass ein Hund panisch in Berlin-Tegel, nahe Waidmannslust unterwegs ist.

 

Ursprungsmeldung: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=661607707215529&set=a.608670079175959.1073741832.353911001318536&type=3&theater

 

Sie fuhr später erneut raus, um nach dem Hund zu schauen, doch trotz erneuter Sichtung, ließ er sich nicht anlocken. In den nächsten Tagen schaute sie immer wieder nach dem Hund, hängte Flyer auf und sprach andere Hundehalter an - doch niemand kannte den kleinen Kerl. Vor einigen Tagen bekamen wir dann eine erneute Sichtungsmeldung von Alexander . Und diesmal überschlug sich alles. Es meldeten sich mehrere Leute, die den Hund gesehen hatten und die Bentschs konnten ihn bereits im Garten anfüttern.

 

Ursprungsmeldung: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=662768703766096&set=a.608670079175959.1073741832.353911001318536&type=3&theater

Der wirklich großartige Verein Tiere suchen Freunde e.V. (https://www.facebook.com/pages/Tiere-suchen-Freunde-eV/334003863286233?fref=ts) stellte uns kostenlos eine Lebendfalle zur Verfügung und Monika organisierte das passende Fahrzeug, um sie zur Futterstelle zu bringen. Heute Morgen wurde die Falle scharfgestellt. Und Zack - heute Abend war er drin. Gut fand er´s nicht, er machte einen ganz schönen Aufstand. Aber da musste er durch.

Um ihn sicher aus der Falle zu bekommen, räumten wir alle zusammen einen Schuppen aus, vor dessen Eingang wir dann die Falle schoben, mit dem Gatter direkt an die Tür. Alexander kletterte auf die Falle, während Cassy, bewaffnet mit dicken Handschuhen, Geschirr, Halsband, Maulkorb, Leinen und Fleischwurst, im Schuppen wartete. Wir dachten, es würde eine Weile dauern, da er uns zuvor alle mit einem deutlichen Knurren aus der Falle heraus gewarnt hatte. Aber nix da. Innerhalb kürzester Zeit war er "fertig angezogen" und abflugbereit. Unter großer Freude aller Beteiligten ging es raus aus dem Schuppen und rein in´s Auto, wo er erstmal ein wenig zur Ruhe kommen und mit uns schmusen konnte.

 Die nächsten Tage wird er in jedem Fall bei Vanessa verbringen. Einen Chip haben wir leider nicht gefunden. Wir werden aber den Tierarzt, zu dem es morgen früh als Erstes geht, bitten, noch einmal danach zu suchen. Von den Leuten vor Ort wurde er bereits "Streuner"und "Struppi" getauft, doch wir hatten, auf dem Heimweg, eine andere Idee.

 

Wir freuen uns riesig und sind glücklich und froh, dass wir BENTSCH heute sichern konnten. Herzlich wilkommen im neuen, sicheren und liebevollen Leben, kleiner BENTSCH!

 

Videos zur Aktion gibt es hier: http://youtu.be/jNfGBq95Iws http://youtu.be/jgRs76ZZC4Y http://youtu.be/GCVlF-ZjgL0


Auch unseren Struppi hat bis heute niemand vermisst, heute lebt er glücklich und zufrieden bei Vanessa

März 2014 *WILLI*

Willys Odyssee

"Willy entlief am 23.11.2013 in Klein-Machnow bei Berlin."

So begann eine lange Reise. Nicht allein für Willy, sondern auch für viele Menschen, denen sein Wohlergehen am Herzen lag und liegt.

Die Vorgeschichte:

Willy kam aus der Türkei. Er wuchs dort etwa anderthalb Jahre in einem Shelter auf, bevor er nach Deutschland kam. Hier fand er für viele Monate eine Pflegestelle bei Siggis Wauzishop.
Die Pflegestelle zeigte Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Willy. Er war sicher dort. Und schliesslich fand sich eine Endstelle für ihn. Nach zwei Wochen entlief er den neuen Besitzern.

Hier die Suchmeldung zu Willy: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=647882771921356&set=a.512391692137132.111920.353911001318536&type=3&src=https%3A%2F%2Ffbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net%2Fhphotos-ak-prn2%2Ft1%2F1468726_647882771921356_1986164227_n.jpg&size=399%2C600

Frust, Ärger und Tränen:

Hinzugezogen wurden wir nicht von den ursprünglichen Besitzern, sondern von der Tierrettung Potsdam und Jessica, die sich im Vorfeld um die Vermittlung von Willy bemühte.
Die ersten Schritte wurden gemeinsam von ihnen und uns gemacht: Plakate en masse, bei deren Verteilung so viele von euch halfen. Meldungen bei allen Behörden. Und dann kamen die ersten Sichtungen. Das Problem: Willy lief kreuz und quer am sogenannten Speckgürtel Berlins entlang. Er rannte und rannte offenbar, legte Kilometer im mehrfachen zehnstelligen Bereich zurück. Als wir mitbekamen, woran das lag, distanzierten wir uns öffentlich von den Verantwortlichen, was uns großen Ärger brachte, Frust und Wut. Wir hatten Angst um Willy, alles andere war nicht wichtig.

Glück:

Am 6.12.2013 erhielten wir einen Anruf. Eine Dame, die auf einem verlassenen Fabrikgelände in Ludwigsfelde eine Futterstelle für Streuner-Katzen betreute, staunte nicht schlecht, als sie sich, nach Auffüllen der Näpfe, noch einmal umdrehte und den großen Hund fressen sah. Er war scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht; die Gegend war nicht zum Spazieren geeignet und es waren keine Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe. Den Hund hatte sie noch nie gesehen. Sie rief uns an. Da die Beschreibung auf Willy passte, machten wir uns auf den Weg.

Wir werden wohl nie unsere Ankunft auf dem alten Fabrikgelände vergessen. Unser Ziel war es kurz das Gebiet in Augenschein zu nehmen, um herauszufinden, ob wir dort eine Lebendfalle aufstellen könnten. Einen Tag nach Anruf der Katzenfütterin fuhren wir nach Ludwigsfelde. Bevor wir das Gelände betraten, meldeten wir uns beim zuständigen Polizeiabschnitt. Dort waren bereits mehrere Sichtungsmeldungen eingegangen und die tollen Beamten hatten mehrfach versucht Willy einzufangen - ohne Erfolg. Wir baten sie dringend künftige Sichtungen an uns weiterzugeben und dem Hund nicht mehr hinterherzufahren. Sie stimmten zu und erteilten uns die Erlaubnis uns auf dem Gelände frei zu bewegen. Das letzte Wort war gerade gesprochen, als ein erneuter Anruf der Katzenfütterin kam. Gerade hatte sie wieder die Näpfe aufgefüllt, Willy sei sofort erschienen, sie habe Sichtkontakt. Wir baten sie, das Gelände wie gewohnt zu verlassen und sagten ihr, dass wir da seien.

Wir liessen uns Zeit und warteten eine ganze Weile, bevor wir das Gelände betraten. Wir wollten Willy nicht stören und machten uns keine Illusionen darüber, dass man ihn einfach von Hand fangen könnte. Als einige Zeit verstrichen war, betraten wir zu dritt (Heike, Vanessa und Cassy) das Gelände, von mehreren Seiten. Cassy blieb ein wenig zurück und schaute sich die Umgebung um den Eingang herum an, einfach nur im Stand, ohne sich zu bewegen. Sie ließ ihren Blick schweifen und.. stockte plötzlich. Willy stand etwa 20m entfernt auf einem Parkplatz und musterte sie. Sie ließ sich langsam auf den Boden nieder, wandte sich ab und bot Futter an, während sie die anderen beiden leise auf Willys Anwesenheit aufmerksam machte. Heike und Vanessa setzten sich ebenfalls abgewandt hin und Willy kam auf Cassy zu. Obwohl wir bewegungslos blieben, entfernte er sich jedoch, über einen befahrenen Kreisverkehr Richtung Wald.

Uns stockte der Atem. Wir versuchten die Autos im Kreisverkehr abzubremsen, um Willys Sicherheit zu gewährleisten. Von Unverständnis bis Angeboten, uns irgendwohin mitzunehmen, kam alles. Als er ganz im Wald verschwunden war, entfernten wir uns erneut, um unserer ursprünglichen Aufgabe nachzukommen: Das Gelände auf Fallentauglichkeit zu prüfen. Und obwohl Willy uns, seit seinem Auftauchen, durchweg auf kurze Distanz neugierig betrachtete, hatten wir das Folgende wirklich nicht erwartet.

Während Vanessa das Auto auf´s Gelände fuhr, liefen Heike und Cassy zu Fuss zurück. Als die beiden ankamen, starrte Vanessa sie fassungslos aus dem Auto heraus an. Die beiden dachten schon, sie wär übergeschnappt, so erstarrt saß sie im Auto. Als sie schließlich vorsichtig die Tür öffnete, kam nur folgender Satz: "Habt ihr nicht gemerkt, dass Willy 5m hinter euch her lief???"

Verrückt. Nein, das hatten sie nicht bemerkt. Und auch noch nie zuvor erlebt. Wir beschlossen, das Gelände schnell zu verlassen, um die Ruhe wieder herzustellen. Also schnell die Näpfe aufgefüllt und in´s Auto. Doch bevor wir den Motor starten konnten, tauchte Willy erneut auf. Wegfahren ging also nicht. Er musterte uns und begann zu fressen, keine 3m von uns entfernt. Verrückt, völlig verrückt. Er entfernte sich schliesslich völlig entspannt, trappelte einfach weg; doch er beobachtete uns durchgehend.

Ein neuer Versuch: Napf auffüllen und weg. Doch wieder war Willy da, sobald die Autotüren sich geschlossen hatten. Es war klar, dass wir Hilfe brauchten. Weg konnten wir nicht. Wir riefen die Tierrettung Potsdam zu Hilfe und alarmierten Tiere suchen Freunde e.V., die uns sofort ihre Lebendfalle anboten. Während unserer Telefonate lief Willy weiter fröhlich vor unserer Nase herum. Wir wägten ab: Kommen wir aus dem Auto heraus mit ner Fangstange an ihn heran? Können wir ihn in´s Auto locken? Doch all das war zu gefährlich. Er kam nicht nahe genug heran, um die Fangstange sicher zu nutzen und näherte sich nur, wenn er uns alle drei sicher im Auto wusste. Wir telefonierten unablässig mit Maria Bader von Find-mich-Fix, die bereits jahrzehntelange Erfahrung in der Sicherung von Hunden hatte. Wir brauchten die Falle, kein Risiko! Willy wurde bereits so viel umhergehetzt, dass wir glückselig waren, ihn endlich an einem festen Ort zu wissen.

Wir entschieden uns für Geheimhaltung, um Willys Willen. Die Tierrettung Potsdam fuhr ad hoc unfassbarerweise für uns nach Oranienburg, um die Falle von Tiere suchen Freunde e.V. abzuholen. Sie mieteten extra einen Anhänger. Weitere Mitglieder versorgten uns mit Kaffee und Essen. Gegen 22:30 (wir waren bereits seit dem Nachmittag vor Ort) kam die Falle an, die wir, um Lärm und Aufsehen zu vermeiden, zu dritt auf´s Gelände trugen. Die Tierrettung hatte uns weiterhin Schlafsäcke und Decken gebracht. Es war Anfang Dezember und unfassbar kalt. Willy erschien so etwa im Viertelstundentakt.

Die Falle stand und Willy beäugte sie misstrauisch. Sie war uns zu klein erschienen, weshalb wir sie erst einmal unscharf platzierten, um zu sehen, ob er hineinpasst. Es stellte sich heraus, dass sie dies auch war. Er füllte die gesamte Tiefe aus, wenn er gerade drinstand. Leider bewegen sich Hunde nicht entspannt in eine Falle, sondern mit stark gestreckten Hinterläufen, ausserhalb des Eingangs, in dem das Fallgitter herabdonnert. Hätten wir sie aktiviert, hätten wir ihm die Hinterläufe gebrochen. Doch wir sollten noch bereuen, dass wir dieses Risiko nicht in Kauf genommen haben.
Es musste also eine große Falle ran. Die nächste stand nahe Hamburg. Sie gehört der wunderbaren Regina Buchhop, die bereits für ihr Engagement im Tierschutz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Sie stellte uns ihre Falle kostenlos zur Verfügung. Wir waren bereits 39 Stunden vor Ort. Wir hatten nicht geschlafen und waren völlig am Ende. Willy ließ sich mittlerweile seltener, aber zuverlässig blicken. Mitglieder der Tierrettung Potsdam lösten uns ab und Heike holte die Falle von Regina.

Zwischenzeitlich gab es einen Eklat, weil jemand erneut Willy nachging. Irgendjemand musste unsere Informationen nach außen getragen haben. Sowohl die Tierrettung, als auch wir, beschränkten die Weitergabe von Informationen auf die direkt Anwesenden. Wir vertrauten unseren Teams, doch Willys Sicherheit ging vor. Der Höhepunkt war, als wir einen Anruf einer uns völlig unbekannten Person erhielten, die, trotz mehrfacher Ablehnung, darauf bestand, uns Sedativa vorbeizubringen, die wir in´s Futter mischen sollten. Diese Person erzählte eine verworrene Geschichte darüber, woher sie wusste, wo wir uns befanden. Wir lockten sie vom Gelände weg, taten so, als würden wir aus einer anderen Richtung kommen. Selbstverständlich haben wir zu keinem Zeitpunkt Sedativa im Futter benutzt oder auch nur in Erwägung gezogen. Wir waren höchst angespannt und misstrauisch. Am nächsten Morgen schien Willy verstört, als er zur Futterstelle kam. Danach sahen wir ihn nicht mehr. Doch da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnten, dass er nicht zurückkehren würde, arbeiteten wir weiter.

Heike und ihr Mann kamen mit der großen Falle und wir stellten sie auf. Wir befestigten unsere Wildkamera darin, die uns bei jeder Bewegung innerhalb und direkt an der Falle ein Foto sendete. Doch kein Willy in der Falle, nur Bilder von Katzen und Nagern. Wir überprüften also die Falle und mussten feststellen, dass der Boden am Trittbrett sich dermaßen mit Wasser vollgesogen hatte (es schneite und regnete), dass sie nicht mehr auslösen konnte. Wir schienen aufgeschmissen. Doch wieder kam uns die Tierrettung Potsdam zu Hilfe und brachte gleich noch Leute von der örtlichen Feuerwehr mit. Der Boden wurde komplett ausgetauscht, der Auslöser erneuert und das Stahlseil, das das Trittbrett hielt, gewechselt. Die Aktion nahm einen kompletten Tag in Anspruch. Und wieder: kein Willy mehr weit und breit.

Die nächste Sichtung kam etwa 8 Kilometer entfernt. Was tun? Falle umstellen? Wir berieten uns mit Regina Buchhop und Maria Bader und entschieden uns für eine Pansenspur. Nach etwa 30 Telefonaten fanden wir einen Laden, bei dem wir noch am selben Tag einen frischen Pansen im Stück kaufen konnten. Das widerliche Ding wurde über Nacht in Wasser eingelegt, um geruchstechnisch das Maximum herauszuholen und Flüssigkeit aufzusaugen. Am nächsten Tag banden wir es hinten an den Geländewagen von André Schmidtke von der Tierrettung Potsdam und schleiften es den gesamten Weg vom Sichtungsort zur Falle. Willy hatte zum neuen Sichtungsort entweder Bahnschienen oder eine Schnellstraße überquert. Da wir die Pansenspur weder über das eine noch das andere ziehen wollten, mussten wir über ein Feld. Leider war dieses mit Wällen begrenzt, was uns einen Schreckmoment einbrachte, als wir, beim Drauffahren, plötzlich mit der Schnauze nach unten und einem Hinterrad in der Luft standen. Aber wir haben´s durchgezogen. Alles für Willy.

Wochenlang wurde die Futterstelle von den Leuten der Tierrettung Potsdam betreut. Sie fuhren vor und nach der Arbeit hin. Wir sind so dankbar! Doch Willy schien verschwunden, obwohl wir auch den neuen Sichtungsort dick mit Plakaten eindeckten. Keine Sichtung mehr, nichts. Wenigstens waren wir die Leute los, die Willy hetzten. Wir hatten Fake-Sichtungen geposted, um sie wegzulocken. Seid uns nicht böse deshalb. Wir mussten Willy in Sicherheit bringen. Wir arbeiten immer so transparent, wie möglich, und wir haben nie zuvor und nie danach falsche Meldungen gemacht. Doch wir hatten keine andere Wahl, weil die anderen hartnäckig ihren möglicherweise fatalen Weg verfolgten. Willy ging vor und wir mussten alles versuchen. Doch er war bereits verschwunden.

Neues Glück:

Anfang Januar, am 03.01.2014, bekamen wir eine Sichtungsmeldung aus Dannenwalde. Die Sichter meinten, der Hund sähe Willy ähnlich. Da mittlerweile aber in fast jedem Fund-Labrador Willy vermutet wurde und Dannenwalde fast 100km vom letzten Sichtugsort lag, waren wir misstrauisch. Dann bekamen wir von der Sichterin, Julia Käpernick, Bilder. Es war tatsächlich Willy. Heike und Vanessa aus unserem Team sowie Mel Li und André fuhren am 04.01.2014 hin. Sie konnten Willy sichten. Wir machten uns riesige Sorgen, weil uns vorab berichtet wurde, dass er auf einem Hinterlauf lahmt und weiter abgemagert sei. Es wurden erneut Futterstellen eingerichtet, die Falle sollte nach Dannenwalde. Doch bevor es dazu kam, war Willy erneut verschwunden. Die Futterstellen wurden nicht angenommen und so kam die Falle erstmal auf´s Abstellgleis.

Es machte uns wahnsinnig. Wir hatten ein unfassbar gutes Team, nahmen alle Ratschläge an, die uns von Leuten gegeben wurden, die weit mehr und langjährigere Erfahrung hatten, als wir. Doch er verschwand, bevor wir irgendetwas davon umsetzen konnten.

Es war furchtbar. Wir alle hatten panische Angst. Wir schliefen schlecht, waren betrübt. Eine von uns wachte nachts immer wieder weinend auf und hatte Albträume, in denen Willy etwas zustieß. Wir waren nervlich am Ende. Wir liebten diesen Hund mittlerweile alle.

Unfassbare Glückseligkeit oder: Das Ende einer Odyssee

Wir waren am Boden, alle. Willy blieb verschunden und uns waren die Hände gebunden, weil wir nicht wussten, wo er ist, ob er noch lebt. Unsere Hoffnung, ihn je wiederzusehen, war praktisch bei Null. Nur die Albträume blieben. Es vergingen fast zwei Monate ohne Lebenszeichen.

Und plötzlich, am 25.02.2014, eine Sichtungsmeldung zwischen Preddöhl und Kammer-Mark. Erneut 100km (!!) entfernt vom letzten Sichtungsort in Dannenwalde. WILLY! Unfassbarer- und wunderbarerweise Willy. Die schlechte Nachricht: Die Jäger hatten ihn bereits zum Abschuss freigegeben.

Nein. NEIN, NEIN, NEIN! Auf keinen, absolut keinen Fall würden sie unseren Willy bekommen!! Wir informierten und mobilisierten umgehend das komplette Willy-Team: Regina Buchhop, Mel Li, André , Stefan , Heike, Vanessa und Cassy, ausserdem ein neues Mitglied im EHBBRB-Team: Vanny. Natürlich auch die Vermittlerin, die uns hinzuzog und ebenfalls bereits völlig am Ende war, Jessica, und ihre Freundin Britta, die bereits im Vorfeld wahnsinnig geholfen hat.

Kein Risiko, keine Zeitverzögerung. Jessica überredete die Jäger zu einem Aufschub. Wir hatten wenige Tage Zeit, in denen sie Willy nicht schießen würden. Heino Krannich, unsere ganz persönliche Nummer 1 in der Distanznarkose, wurde beauftragt. Heino arbeitet seit Ewigkeiten im Bereich der Distanznarkose, weltweit. Egal ob Elefant, Kuh oder Hund, Heino bekommt alle. Er hat eine bislang 100%ige Erfolgsquote. Willy sollte sein 57. Hund werden.

Die Sichterin, Jessica Viola, betreute eine neue Futterstelle für Willy, solange wir alles vorbereiteten. So eine Distanznarkose erfordert ebenfalls genauseste Vorarbeit. Und sie kostet Geld. Wir kratzen alles zusammen. Dann mussten alle Genehmigungen eingeholt werden, schliesslich darf niemand durch die Gegend ziehen und Tiere betäuben, ob entlaufen oder nicht. Wir hatten schnellstmöglich alles beisammen, es wurde Tag und Nacht gearbeitet, um alles vorzubereiten; immerhin rannte Willy die Zeit davon. Er brauchte uns.

Am 28.02.2014 fuhr Heino dann vor und nahm das Gelände in Augenschein. Ein paar kleine Veränderungen wurden vorgenommen, ein Versteck errichtet, aus dem Heino schiessen konnte und an das Willy sich bis zum nächsten Tag gewöhnen sollte. Am Abend des 28.02.2014 fielen alle todmüde in´s Bett. Wir konnten dennoch kaum schlafen.

Am Samstag, dem 01.03.2014 klingelte dann für alle gegen 3:00 Uhr der Wecker. Alles war bereits am Vortag gepackt, es ging rein in die Klamotten und los. Mel Li startete direkt aus der Nachtschicht, die um 4:00 Uhr morgens endete.
Wir trafen uns gegen 6:00 Uhr am Hotel mit Heino. Der größte Teil der Truppe war bereits da: Mel Li, Heike, Vanny, Cassy, die Vermittlerin Jessica und ihre Freundin Britta, unter Anderem.

Wir positionierten uns rund um´s Feld, die Fütterung sollte, wie Willy es gewohnt war, gegen 8:00 stattfinden. Doch weil Willy eben Willy ist, wartete er bereits und trabte schon um halb acht an. Er beäugte Heinos Standort misstrauisch. Doch da Heino, geübter Profi, der er ist, völlig bewegungslos verharrte, begann er zu fressen. Heino schoß.

Willy rannte, wie von der Tarantel gestochen, los. Unsere Sichtposten sahen ihn in eine Baumreihe laufen. Wir gaben ihm einige Minuten, um einzuschlafen und machten uns dann auf den Weg, ihn zu suchen. Mittlerweile trafen weitere Leute ein, Jessica Viola und ihr Freund als Erste.

Wir suchten. Und suchten. Ein Hund läuft nach Distanznarkose im Schnitt noch etwa 400-800m. Der Rekord lag für Heino bislang bei 1200m. Wir suchten das gesamte Gelände in 3km Entfernung ab. Kein Willy.

Die Distanznarkose wirkt etwa 4 Stunden. Sobald der Hund gefunden ist, weckt man ihn jedoch natürlich vorher wieder auf. Als wir nach 2 Stunden Suche immer noch keine Spur hatten, riefen wir weitere Helfer dazu. Schliesslich durchkämmten wir mit etwas 20 Personen das Gelände. Die gesamte Umgebung bestand aus Feldern mit vereinzelten Baumreihen und Bauminseln. Es gab nicht viele Versteckmöglichkeiten. Wir suchten alles mehrfach ab, krochen in jeden Reisighaufen, stiegen in jede Wasserlache. Willy blieb verschwunden. Wir zitterten.

Einige werden sich nun fragen, weshalb wir keine Suchhunde dabei hatten. Die Antwort besteht aus drei Teilen: 1.: Es gibt kein Team in der auch nur annähernd unmittelbaren Umgebung, deren Fähigkeiten wir vertrauen. 2.: Und noch wichtiger: Wir hatten keinen Geruchsträger von Willy, den wir für solcherlei Hunde gebraucht hätten. Heino selbst hatte bis vor einer Weile noch einen Hund, der auf die Adrenalinsuche ausgebildet war. Ein Hund, der geschossen wird und davonläuft, schüttet dies nämlich massig aus. 3.: Das Gelände war dermaßen überschaubar, mit wenigen Versteckmöglichkeiten, und wir hatten dermaßen viele Beobachtungsosten für die Laufrichtung, dass es uns zuvor unmöglich erschien, dass wir ihn nicht finden konnten.

Nach etwa 2 Stunden Suche kamen auch der Jäger und ein Polizist hinzu, mit ihren eigenen Hunden. Da der Boden um halb 8 noch gefroren war, hatten wir auch keine Fußspuren. Als die 4 Stunden Narkosezeit abliefen, brauchten wir einen neuen Plan. Jemand hatte einen Schrittzähler mitlaufen lassen. Er zeigte zu diesem Zeitpunkt über 13.000 Schritte an. Sogar Tierkommunikatoren waren inzwischen befragt worden. Wir drehten jeden Stein um.

Wir postierten uns erneut, um zu sehen, wo Willy auftaucht, wenn er aufwacht. Einge suchten derweil weiter. Insgesamt 6,5 Stunden! Um 14 Uhr tauchte Willy plötzlich weitab der Schussstelle auf einem Feld auf. Er schwankte noch stark, doch wir wussten, wir durften nicht einfach herangehen. Auch in diesem Zustand war er noch viel schneller, als wir. Und da er nicht wusste, dass wir ihm wohlgesonnen waren, würde er Todesangst haben. Und niemandem wäre geholfen, wenn ein Hund von etwa 70cm Schulterhöhe zubiss.

Die einzige Möglichkeit war also ein weiterer Schuss. Wir wussten, dass eine erneute Narkose ein großes Risiko bedeuten würde, doch wir hatten keine Wahl. Entweder das oder die Jäger würden ihn sich holen.

Der Trupp sicherte die Straße, während Heino im Affenzahn mit seinem Geländewagen auf´s Feld fuhr. Cassy sprang unterwegs noch mit rein. Heino schoss erneut um 14 Uhr. Willy rannte. Der Hund war einfach unfassbar! Noch halb betäubt, mit einem frischen Pfeil in der Schulter flüchtete er wie ein Besessener weit über einen Kilometer. Wir fuhren hinterher. Ganz und gar nicht optimal, aber wir durften ihn nicht aus den Augen lassen. Querfeldein, durch einen Graben, wurde er während seiner Flucht genauestens im Auge behalten. Bis er kippte. Der Rest des Trupps näherte sich derweil von allen Seiten, damit wir ihn nicht verlieren. Und schliesslich kippte Willy.

Wir haben ihn. WIR HABEN IHN! Uns wird immer das trockene Schluchzen von Jessica in Erinnerung bleiben, als sie uns fassungslos um den Hals fiel. Willy bekam eine Maulschlaufe und einen Gürtel um die Hinterbeine, damit er uns nicht abhauen kann, sollte er vorzeitig erwachen. Und dann kam er ab in Heinos Auto, Heike fuhr hinten mit, um ihn während der Fahrt zu beobachten, Jessica fuhr vorn mit. Es ging zurück zum Treffpunkt und Willy wurde das Aufwachmittel gespritzt. Er wachte langsam und sicher in Jessicas Auto auf. Gesichert mit Halsband und Geschirr an zwei Haltevorrichtungen angeleint und natürlich mit verschlossenen Türen. Der Tierklinik wurde unser Kommen angekündigt.

Er schmuste sofort mit Jessica. Er konnte noch nicht verstehen, weshalb sich seine Situation plötzlich verändert hatte. Er war verletzt, weil er sich den ersten Pfeil aus der Schulter gekaut hatte, als er in seinem Versteck aufwachte. Willy war noch wackelig auf den Beinen und wir wollten kein Risiko eingehen. Also sicherten wir ihn bei einer von uns am Körper und zusätzlich bei Jessica, dann trugen wir ihn vom Auto in die Klinik.

Es scheint ihm gut zu gehen. Er hat Verletzungen, die nicht so wild sind und heilen werden. Allerdings hatte er 40 Grad Fieber. Er bekam ein Antibiotikum, ein Schmerzmittel und einen Fiebersenker mit und wurde als transportfähig eingestuft. Im Schneckentempo, damit er nicht umkippte, falls er aufstand, fuhren Jessica und Britta mit ihm in sein neues Zuhause bei Magdeburg. Es saß ständig jemand bei ihm hinten, der seinen Zustand überwachte. Am Montag stand der nächste Tierarztbesuch an. Jessica schrieb:

“So wir sind wieder zurück. Willi wiegt stolze 39,2 kg und ist somit mein schwerster Hund. Insgesamt ist die Tierärztin sehr zufrieden mit ihm. An der Pfote war nichts mehr erkennbar und er hat auch nirgends schmerzhaft reagiert, aber sie vermutet, dass er etwas am Knie hat. Röntgen war heute nicht möglich, diesbezüglich machen wir einen neuen Termin. Sie vermutet aber keinen Bruch. Die Verletzung vom Pfeil an der Schulter sieht schon ganz gut aus. Ich soll das verkrustete Blut einweichen und lösen und dann mit Spray und Salbe versorgen. Herz hört sich gut an und Schleimhäute und Augen hat sie auch für gut befunden. Sie sagt er ist in einem erstaunlich guten Zustand. Er hat zwar Zecken gehabt, aber keine Flöhe. Ganz witzig: er versucht sich immer direkt hinter mir oder zwischen meinen Beinen zu verstecken. Hat er heute für den 2. Tag in Gefangenschaft erstaunlich gut gemeistert. Ich bin so stolz. “

Wir sind so glücklich! Wir lieben unseren Willy. Und wir werden ihn wiedersehen. Bald.

Wir danken allen Helfern und dem gesamten Team für die großartige, reibungslose Zusammenarbeit. Allen Sichtern, die Meldung an uns gemacht haben, all den Fütterern an all den verschiedenen Orten. Ohne euch wäre Willy wohl am ersten Märzwochenende geschossen worden. Dank euch ist er am Leben! Wir werden euch immer, immer dankbar sein!

Unser Dank geht an: Heino Krannich, unseren absoluten Profi bei der Distanznarkose, dem Willy sein Leben zu verdanken hat, Regina Buchhop, die rund um die Uhr mit Wort und Tat für uns da war, uns Equipment zur Verfügung stellte und stets beriet, Maria Bader von Find-mich-Fix, die uns ununterbrochen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützte, die Tierrettung Potsdam, im Besonderen an Mel Li, André Schmidtke und Stefan Gollan, Tiere suchen Freunde e.V., die uns wieder sofort ihre Falle zur Verfügung stellten, Jessica und Britta, die Feuerwehrleute, die uns die Falle repariert haben, unsere Sichtungsmelder Heike (die Katzenfütterin), Jessica Viola und Julia Käpernick, all unsere Helfer vor Ort in Preddöhl am finalen Tag, die teilweise anderthalb Stunden Anfahrt hatten: Benjamin Tied, Ellen Tied, Celina Tied, Ina Kröger, Manuela Kanies, Herrn Jach (Polizist) und Herrn Rohwedder (Jäger) und so viele mehr, die in der Hochphase zu uns kamen und deren Namen wir gar nicht erfahren haben, weil es allen nur um Willy ging - und niemandem um sein Ego. Ihr seid alle Helden!

Willy streifte genau 98 Tage umher. Allein war er nie. Wir legten während dieser Zeit tausende Kilometer zurück. Die Kosten für die Suche beliefen sich insgesamt auf etwa 1400€ für Benzin, Futter, Fallenreparatur und Distanznarkose. Hiervon zahlten wir etwa 600€ aus unserer Spendenkasse, 200€ privat und Jessica (die Willy bis zum Tag der Sicherung nie begegnet war) etwa 600€. Hinzu kommen die Kosten, die die Tierrettung Potsdam für Benzin und Anhängerausleih hatte und die sie selbst getragen hat sowie die nun anfallenden Tierarztkosten, die Jessica vollständig übernimmt.

Wir bereuen nichts.

Mit der Veröffentlichung der Sicherung mussten wir einige Tage warten, da noch das Ein oder Andere abzuklären war. Nun ist aber alles in Ordnung und wir wollen euch nichts mehr vorenthalten.

Zwei Berichte von Mitgliedern des Suchtrupps wollen wir euch außerdem nicht vorenthalten:

Vanessa Geltner: "Also ich fand wichtig, dass wir uns, glaub ich, alle wieder richtig bewusst geworden sind, dass dieser Hund einfach ein zäher Kerl ist und was der für Sachen durchgemacht hat. Außerdem fand ich sehr spannend, was wir bei der Nachsuche alles gefunden haben ... Schlafplatz, Knochen, seine Wasserstelle und wieviel Struktur der auch draußen in seinem Leben hatte. Das war auch was von Fütterern und so immer wieder gesagt wurde! Meine Gefühle am finalen Tag selbst waren sehr schwankend, wie bei allen, glaub ich, von Aufregung, Freude, Aufregung, Frust, wieder motivieren, Frust, Aufregung, Erstaunen, Aufregung und letztendlich riesige Freude und Erleichterung, so in der Reihenfolge in etwa! Außerdem habe ich mehrfach zu hören bekommen, dass man die Arbeit von Entlaufene Hunde Berlin/ Brandenburg nicht mit Geld bezahlen kann und dass es toll ist, was getan wird, um ein Hundeleben zu retten."

Mel Li: "Wir erinnern uns. Es war im November des letzten Jahres. Ein recht großer rotbrauner Rüde, Willy sein Name, entlief in Kleinmachnow. Es schlossen sich mühsame Wochen an. Futterstellen wurden eingerichtet und zum Teil 39h am Stück überwacht. Lebendfallen wurden aufgestellt und täglich zwei bis viermal kontrolliert. Der Kontakt mit Ämtern und Behörden wurde gepflegt, ebenso mit Jagdausübungsberechtigen. Flyer wurden gedruckt und verteilt, mehrere hundert. Schließlich wurde die behördliche Gehnemigung zum Abschuss mittels Distanznarkose eingeholt. Jedoch scheiterten alle Mühen mehrfach daran, dass Menschen wiederholt die Futterstellen und Lebendfallen aufsuchen und anschauen mussten. Teilweise wurde dem Hund nachgesetzt. So fühlte er sich vertrieben, von Ort zu Ort.
Dann kam Sylvester. Die zischenden Raketen ließen den inzwischen mageren Rüden über 120km in zwei Tagen flüchten. Am Ende seiner Kräfte wurde er kurz nach Neujahr bei Gransee gesehen. Die Beschreibung seines Zustandes ließ uns schaudern, aber auch hoffen, dass der Rüde nun gesichert werden könnte. Vor Ort konnte der Hund ausfindig gemacht werden. Es wurde jedoch sofort klar, dass es ihm zu gut ging, um ihn einfach einzusammeln. Erneut wurde eine Futterstelle eingerichtet, Flyer verteilt. Dann war der Hund nicht mehr gesehen, mehrere Wochen gab es kein Lebenszeichen. Doch dann, in der lezten Woche im Februar erreichte eine Sichtungsmeldung aus der Nähe von Pritzwalk die Helfer. Ungläubig zunächst, mussten diese jedoch bald eingestehen, dass Beschreibung des Verhaltens und die Fotos absolut zu Willy passten. Der verschollene Rüde war erneut aufgetaucht.
Eilends wurde mit den Meldern die Einrichtung einer Futterstelle und ihr Verhalten in der Nähe des Hundes besprochen. Sie mühten sich sehr, mit Erfolg. Der Rüde nahm die Futterstelle an. Nahe eines Bauernhofes, wo er sich scheinbar gut versorgen konnte, erschien er nun regelmäßig zu festen Futterzeiten. Mit den Behörden wurde die Abschusserlaubnis eigeholt. Diesmal sollte die Distanznarkose zum Einsatz kommen.
Die Zeit drängte, denn der Jäger gab zu verstehen, dass er auf kurz oder lang den Rüden schießen würde.
Es wurde organisiert, abgesprochen, engagiert und gepackt. Am frühen Samstagmorgen sollte es losgehen. Das Ende meiner Nachtschicht konnte ich kaum erwarten. Viel zu lange dauerte es, bis die die Zeiger auf 4 Uhr standen. Ich sprang in das wartende Auto und wir fuhren nach Kammer-Mark. Unterwegs in einem Hotel denjenigen eingesammelt, der als der Beste gilt, wenn es um Distanznarkosen geht. Um 7 Uhr waren wir am Feld um die Futterstelle verteilt. Die Anspannung war förmlich zu hören.
Plötzlich erscheint der stattliche Rüde am Feldrain. Er läuft gemächlich zur Futterstelle, bemerkt den am Boden liegenden Mann mit dem komischen langen Ding in der Hand. Da der sich nicht bewegt, beginnt der Hund zu fressen. BAM, ein Schuss, ein Treffer, der Rüde rennt in Richtung Feldrain davon. Soll er. Erfahrungsgemäß laufen sie nicht weiter als 800m, im Rekordfall 1200. Die Narkose hält 4h. In dem Bereich ist die Natur überschaubar. Alles also kein Problem. Die Helfer finden sich vergnügt am Landrover des Jägers ein. Doch dann beginnt das Suchen. Jeder Winkel, jeder Busch, jedes Erdloch, jede Mulde, jeder Reisighaufen im Umkreis von 2km wird kontrolliert. Der Rüde bleibt verschwunden. Traurigkeit und Hilflosigkeit machen sich breit. Die Zeit läuft ab. Es ist 12:30 Uhr, der Rüde sollte langsam erwachen. Immer wieder schweifen die Augen über die Wiesen, am Feldrain entlang.
Plötzlich ist er da. Benommen trottet der Rüde bis zur Mitte eines Feldes, um sich dann in der Sonne abzulegen. Aufregung macht sich breit. Der Jäger lädt nach. Der Landrover zögert nicht am Graben. Aus dem fahrenden Auto heraus trifft der zweite Narkosepfeil zielsicher die Schulter des Rüden. Dieser mobilisiert ungeahnte Kräfte. Er sprintet los, über die Straße, über das nächste Feld und über eine weitere Wiese, erneut schlägt er alles bisher dagewesene und läuft über 1500m, bis er dann doch auf einem Feldweg zusammensackt.
Alle Beteiligten nähern sich vorsichtig. Der Rüde liegt sicher. ENDLICH!! Eilends wird er auf ein Tragetuch gelegt, zum Auto transportiert. Die hohe Dosis Sedativum in seinem Körper birgt Gefahren. Mit Geschirr gesichert, wird der Rüde mit einem Antidot behandelt und umgehend einer nahen Tierklinik zugeführt.
Dem Rüden geht es gut. Er erwachte und begann mit den Leuten am anderen Ende der Leine zu schmusen. Der Rüde, der keinen Menschen näher als 200m an sich ran ließ, kuschelte, als gäbe es kein morgen.
Ihm steht nun eine hoffentlich schöne Zukunft in fachkundigen Händen bevor. Ich freu mich!!!"

WEITERE LINKS:

Heino Krannich, Tiernarkotiseur und Nummer 1 in Deutschland:
http://www.heino-krannich.de/blog/aktuell/

Regina Buchhop, für ihre Leistungen im Tierschutz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet:
http://www.tierschutzvereinrotenburg.de/

Tierrettung Potsdam:
http://tierrettung-potsdam.de/tr-startseite/

Tiere suchen Freunde e.V.:
http://www.tsf-berlin.de/

Find-mich-fix:
http://www.find-mich-fix.de/

Zeitungsartikel zur Sicherung: http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/angsthunde-brauchen-viel-zeit-und-geduld-id1371789.html?fb_source=other_multiline%2Caction_ref_map%3D%5B%5D%2Cfb_action_ids%3D811445115536093%2Cfb_action_types%3Dog.likes%2Caction_object_map%3D%5B377777449032049%5D%2Caction_type_map%3D%5B%22og.likes%22

Videos von Willy vor, während und nach der Sicherung:

1) Das Gelände, auf dem sich Willy im Dezember 2013 in Güterfelde aufhielt:
https://www.youtube.com/watch?v=LOFrBdN8_-c

2) Willy am 04.12.2013 in Güterfelde - unser erster Sichtungstag:
https://www.youtube.com/watch?v=mZaoeyO-7_Y

3) Willy am 04.12.2013, unser erster gemeinsamer Tag:
https://www.youtube.com/watch?v=b047hJO2SnE

4) Willy in Güterfelde am 04.12.2013, kurz bevor die Falle kam:
https://www.youtube.com/watch?v=y4FtLy8V8qE

5) Willys erste Annäherung an die zu kleine Falle in Güterfelde am 05.12.2013:
https://www.youtube.com/watch?v=30u-MbAF-TA

6) Finale Verfolgung nach zweiter Schussabgabe am 01.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=yciQ3lUbkYA

7) Aus dem Auto - und hopp, in die Tierklinik, 01.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=ngomyMz9lBk

8) Rein in die Tierklinik- "Bitte alle Türen hinter uns zu!" - 01.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=a8-yAzhrAD4

9) In der Tierklinik angekommen, 01.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=enppOpZVzzs

10) In der Tierklinik, nach Distanznarkose am 01.03.2014. Teil 1:
https://www.youtube.com/watch?v=Isxgf7zxt74

11) In der Tierklinik, nach Distanznarkose am 01.03.2014. Teil 2:
https://www.youtube.com/watch?v=Nc_DhsSuzLM

12) Willy lernt sein neues Rudel kennen, 05.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=lqilr9kVxpE

13) Willy am 05.03.2014 in seinem neuen Rudel:
https://www.youtube.com/watch?v=BYoWLLIngm0

14) Willy hilft beim Papierkram, 07.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=LTNFeoJGg8s

15) In aller Seelenruhe ne Zeitung fleddern, 07.03.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=nIZ5YudYk84

Wer Willys Entwicklung in Zukunft verfolgen möchte, kann dies hier tun:
http://facebook.com/WillysOdyssee

Willi lebt heute bei Jessica

April 2014 *CELINA*

Celina entlief am 05.04.2014 und konnte nach 16 Tagen am 21.04.2014 um  01:24 Uhr  mit einer Lebendfalle gesichert werden.

 

Hier der Link zur ursprünglichen Suchmeldung: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=721785661197733&set=pb.353911001318536.-2207520000.1398084680.&type=3&theater

Celina entlief am 05.04.2014 am S-Bahnhof Südkreuz, direkt am Tag der Übergabe an den neuen Besitzer, Sebastian, als er mit ihr Treppen hinuntergehen wollte. Sie fürchtete sich hiervor so sehr, dass sie sich ruckzuck aus ihrem Geschirr wand.
Sebastian wandte sich an uns und wir begannen, gemeinsam mit ihm zu flyern.

Die ersten Sichtungen kamen, Celina lief zwischen verschiedenen S-Bahn-Haltestellen hin und her. Wir erweiterten das Flyer-Gebiet.
Schließlich zog sich Celina auf den Insulaner in Berlin-Schöneberg zurück, wo wir sie erstmalig selbst am 14.04.2014 sahen.

Wir richteten Futterstellen ein und hingen auf dem gesamten Insulaner Flyer und Futterstellen-Infos aus, mit der dringenden Bitte, Hunde an die Leine zu nehmen, damit unser gesuchter gesichert werden kann. Ein paar Leute aus unserem Team und der Besitzer konnten Celina, während des flyerns, selbst sichten. Sie war also ganz sicher dort.
Am 15.04.2014 bekamen wir vom Grünflächenamt die Genehmigung die Lebendfalle aufzustellen und brachten sie noch am selben Tag auf den Insulaner.

Doch dann war es vorbei mit unserer Freude. Die Hilfsbereitschaft der anderen Hundebesitzer hielt sich nicht nur in Grenzen, sondern war praktisch nicht vorhanden.
Wir sprachen wirklich alle an, die uns begegneten, viele mehrfach:

"Hier hält sich ein entlaufener Hund auf. Wir haben Futterstellen eingerichtet, die der entlaufene Hund zum Überleben braucht und wir um sie sichern zu können. Außerdem steht hier eine Falle. Wir haben Geruchsspuren zur Falle gesprüht. Bitte nehmt eure Hunde an die Leine, nur ein paar Tage. Bitte ruft an, wenn ihr sie seht. Bitte lauft ihr keinesfalls hinterher - sie ist sehr scheu und deutlich schneller als ihr."

Das ist so ziemlich genau, was wir jedem sagten. Desweiteren war der Park so massiv von uns beflyert worden, dass man selbst mit starker Sehbehinderung nicht an den vielen Warnungen wegen Falle und Futterstellen vorbeigekommen wäre.

Im Ergebnis erhielten wir jedoch fast ausschließlich Sichtungen, wenn wir Leute direkt ansprachen. Ein Mann, der seinen Hund absolut nicht an die Leine nehmen wollte, rannte Celina sogar hinterher - und zwar etwa 20 Minuten, nachdem wir ihm eingehend erklärt hatten, weshalb man das keinesfalls tun sollte.
Sein Hund "hört auf´s Wort und bleibt bei ihm", erklärte er auf unsere wiederholte Bitte ihn an die Leine zu nehmen. Die Realität sah allerdings so aus, dass sein Hund fröhlich unseren Geruchsspuren nachging, unsere Futterstellen fand, permanent außer Sichtweite des Besitzers war und sich höchstens abrufen ließ, wenn der Besitzer mit Leckerlies lockte.
So ungefähr erlebten wir auch die meisten anderen Besitzer mit ihren Hunden.

Ein weiterer Höhepunkt fand sich, als wir die Falle umstellen wollten.
Wir näherten uns der, nicht scharf gestellten, Falle durch´s Gebüsch. Als wir ankamen, stand gerade ein Hund darin und fraß Celina ihr Futter weg. Erst als Heike rief "Wem gehört denn dieser Hund hier???" kam hektisches Rufen von draussen. Wir sind gemeinsam mit dem Hund raus. Da saßen doch tatsächlich zwei Frauen, direkt auf der Bank vor dem Gebüsch, keine 5 Meter von der Falle weg, mit dem Blick exakt auf die Fallenwarnung und die Bitte Hunde an die Leine zu nehmen. Um es freundlich auszudrücken: Wir haben sie ziemlich rund gemacht. Das meistgenutzte Wort von unserer Seite war hierbei wohl "assozial".

Wir verstehen es einfach nicht. Wieso, zum Teufel, sind es gerade andere Hundebesitzer gewesen, die keinerlei Verstand, Verständnis oder Mitleid mit der Situation und dem entlaufenen Hund aufbringen konnten? Wir hatten die Unterstützung des Grünflächenamtes, der Polizei und vieler anderer. Aber AUSGERECHNET die Hundebesitzer sabotieren uns? Falls es jemand liest, den es betrifft: Schämt euch in Grund und Boden, ihr seid absolut widerlich! Euretwegen hätte Celina elendig verrecken können!!

Für die wenigen, die uns unterstützt haben, speziell eine junge Frau, die uns ansprach und sogar ihre Hilfe anbot, als wir sie beim Falle aufstellen trafen: Vielen Dank. Vielen, vielen Dank!

Zu den viel zu vielen ätzenden Leuten kam auch noch, dass permanent Leute die Falle begutachtet haben. Und ein Dealer, der uns deutlich drohte, weil wir ihn dort bei der Arbeit störten.
Wegen letzterem fand Heikes und Meikes Nachtschicht an der Falle gemeinsam mit Unterstützung der Polizei statt. Tausend Dank an Marion und Steph und die anderen Beamten, die nachts in ihrer Pause sogar Essen vorbeibrachten! Ihr seid absolut fantastisch!

Auf dem Insulaner war also alles scheiße, was nur scheiße sein konnte. Und dann hatten wir plötzlich anderthalb Tage lang keine einzige Sichtung mehr von Celina. Wir waren sicher, dass sie weitergezogen war. Aus diesem Grund flyerten wir weitläufig weiter.

Und dann kam am Morgen des 19.04.2014, gegen 7:00 Uhr ein Anruf. Eine Dame hatte sie an diesem und am vorigen Tage jeweils zwischen halb sieben und sieben im Naturpark Schöneberg gesehen. Wir starteten neu durch. Und erlebten das krasse Gegenteil zum Insulaner.

Wir sprachen erst einmal mit den Sicherheitsleuten des Naturparks, die uns gestatteten dort zu schalten und zu walten, wie es nötig ist. Wir brauchten weder Eintritt bezahlen, noch mussten wir uns an die Öffnungszeiten halten. Wir durften Futterstellen einrichten und flyern. Die Parkmanagerin, die wir während ihrer Urlaubsreise telefonisch erreichten, genehmigte uns das Aufstellen der Lebendfalle.
Die Besucher des Naturparks waren völlig tiefenentspannt. Wir bekamen viele Sichtungen, als wir flyerten und Leute ansprachen. Nicht einer ging Celina hinterher. Alle ließen sie zufrieden und kommunizierten mit uns.

Die große Megahilfe bekamen wir von Adi und Stefan, die innerhalb des Naturparks in der Wagenburg leben. Adi ging sogar direkt los und kaufte ein Rinderherz, das er dann auch für uns kochte, damit wir Geruchsspuren ziehen konnten. Wir lagerten unser komplettes Zeug bei ihnen und stellten die Falle zuerst nahe an ihrem Zuhause auf, wo sie sie im Auge behielten. Geld, zum Beispiel für das Rinderherz, nahmen sie nicht an.

Adi und Stefan halfen uns beim Fallenaufbau, schlossen uns nachts das Gelände auf und standen uns rund um die Uhr zur Seite. Sie sind unfassbar tolle Menschen. Wenn einer von euch mal den Naturpark Schöneberg besucht, bringt ihnen doch nen Sixer mit. Ihr findet sie, wenn ihr euch vom S-Bahneingang rechts haltet. :)

Dank der ausführlichen Sichtungsmeldungen der Besucher, erfuhren wir, dass auch Celina im Naturpark tiefenentspannt war. Sie hielt sich von den Menschen fern, war aber weder hektisch, noch getrieben. Sie spazierte fröhlich durch das weitläufige Gebiet, in dem Hunde nicht gestattet sind und genoss die Sonne am Wochenende. Sie sah gesund und wohlgenährt aus.

In der ersten Nacht ging sie uns leider nicht in die Falle. Da die weiteren Sichtungsmeldungen alle etwa die gleiche Höhe des Naturparks anzeigten, stellten wir die Falle am 20.04.2014 um. Michael, der Besitzer des vermissten Hundes Socke, brachte uns die Wildkamera zum Naturpark, die wir ihm geliehen hatten. Vielen lieben Dank, Michael!

Zur Nachtschicht trafen sich diesmal Cassy und Vanessa. Wir hatten unsere Wildkamera in der Falle platziert. Das erste Bewegungsbild sendete sie uns um 00:15 Uhr. Celina stand mit dem Po zur Falle und untersuchte den Boden. Wir packten umgehend unsere Sachen und warteten gespannt auf das nächste Bild.
Dieses kam um 00:51 Uhr. Die Falle war leer und auf dem Bild war keine Celina zu sehen. Wir entspannten uns wieder und warteten weiter.

Und dann, um 01:23 Uhr: Falle zu, Celina drin!. Wir liefen auf der Stelle los und weckten von unterwegs die anderen per Telefon, die alle am nächsten Tag arbeiten mussten. Heike, Vanny und Meike + Freund fielen aus dem Bett und fuhren umgehend los. Natürlich kam auch Sebastian sofort.

An der Falle angekommen, bedeckten wir diese mit Decken, damit Celina zur Ruhe kommen konnte. Eine von uns blieb bei ihr an der Falle, während die andere durch den stockdunklen Naturpark zurück nach vorn lief, um den anderen aufzuschliessen. Meikes Herkulesfreund trug uns die Rollhilfe bis zur Falle und ein Riesenakt des Tragens und Rollens begann, bis wir die Falle, mitsamt Celina darin, nach vorn zu einem Lagerraum gebracht hatten, wo wir Celina sicher herausholen wollten. Die Falle + Hund darin wogen locker 100kg.

Als wir vorn ankamen, weckte Heike Adi auf, der uns die Lagerhalle öffnete. Vanny konnte Celina Geschirr und Halsband umlegen. Wir hoben sie hoch und legten sie dem glücklichen Sebastian in die Arme.

Wir haben die Flyer bereits weitläufig entfernt. Sollte einer von euch aber noch einen Flyer von Celina entdecken, wären wir euch sehr dankbar, wenn ihr ihn entfernen und entsorgen würdet! :)

Hier gibt´s Videos zur Sicherungsaktion:

Celina aus der Falle lassen, 21.04.2014
http://youtu.be/kS3Ms4rTXYk

Celina anziehen, 21.04.2014
http://youtu.be/CO4A99yUypQ

Los geht´s, ab nach Hause, 21.04.2014
http://youtu.be/rv2BoLSCnGs

Celina heißt heute Nala

Mai 2014 *EMMA*


Nach 12 Tagen  konnte Emma in einem Garten gesichert werden.

 

*EMMA* am 11.05.2014 in Berlin-Frohnau am Eingang des Hundeauslaufgebietes entlaufen

- Fremden gegenüber eher ängstlich
- braun-schwarz kurzhaarig
- Sie hat ein braunes Geschirr um.

Da wir hier nicht zu Hause sind und sie die Umgebung in keinster Weise kennt, habe ich die Befürchtung, dass sie sich völlig verirrt hat, d.h. sie könnte überall auftauchen.

Eben kam ein Anruf einer Frau aus Bergfelde, dass ein Hund der wie Emma aussieht bei ihr im Garten ist. Die Frau machte alle Tore zu und da die Besitzerin gerade in Bergfelde flyerte war sie direkt bei dem Haus um die Ecke. Als sie in den Garten kam, lief Emma auf sie zu.

Super Leistung der Dame die Emma im Garten hatte. Wir sind sehr erleichtert !


Anbei ein Interview mit Emmas Besitzerin für alle, die es noch immer nicht glauben wollen, wenn wir AUSDRÜCKLICH darauf hinweisen, einen entlaufenen Hund bitte NICHT anzusprechen oder zu verfolgen:

Dani, wie ist dein Verhältnis zu Emma?
"Wir haben ein sehr enges Verhältnis, ich bin seit 2 Jahren ihre Bezugsperson."

Erzähle uns doch bitte etwas zu der Situation auf der Autobahn vom 22.05.14.
"Ich bekam einen Anruf von einer Sichterin, die mir mitteilte, dass sich Emma auf der Autobahn befände und die Polizei nebenher fährt. Ich dachte, dass Emma wohl sowieso wieder weg sein wird, wie bei allen anderen Sichtungen, fuhr aber trotzdem los. Die Polizei sagte mir, dass wir etwas später auf die Autobahn fahren sollen und Emma sozusagen entgegen gehen könnten. Allerdings schafften wir es nicht rechtzeitig, sodass wir am Ende des Staus auf der Autobahn ankamen. Wir überholten auf dem Standstreifen und sahen den Wagen der Autobahnpolizei, ich stieg aus und joggte neben dem Wagen her und sprach mit den Beamten. Emma befand sich in einem trabendem Tempo an der Mittelleitplanke. Ich stieg dann ins Auto der Polizei und die Polizistin forderte mich auf Emma zu rufen, was ich dann auch tat. Das war im nachhinein betrachtet einen großer Fehler, denn als ich 2m entfernt Emmas Namen rief, gab sie Vollspeed und rannte von der Autobahn runter Richtung Wald. Ich rannte natürlich aus dem Affekt heraus hinterher, Emma nahm kurz Blickkontakt zu mir auf, rannte dann aber in einem Affenzahn weiter. Ich hatte keine Chance ihr auch nur annähernd zu folgen."

Dani, wie fühlte es sich an, wenn der eigene Hund so befremdlich auf "seinen" Menschen reagiert?
"Man fühlt einfach nur pure Verzweiflung, man wird selbst panisch und es ist absolut NICHT möglich sich selbst zu beruhigen, sodass man einen klaren Gedanken fassen könnte um vernünftig zu handeln."

Mai 2014 *PINA*

Pina entlief nach einem Autounfall und konnte durch Suchhunde gefunden werden.

 

 

Bei Eintreffen unserer Vanny war Pina Mittlerweile schon gut zwei Stunden weg.
Nachdem die Besitzerin geschildert hat was und wann und wo passiert war und wo sie überall gesucht hatte, wurde sie noch instruiert, dass der Hund bei antreffen weder gerufen noch fixiert wird und man vorsichtig sein muss.
Zum Glück kamen schnell zwei Trailteams mit insgesamt 3 Hunden. Diese setzten wir an. Kurze Verwirrung herrschte nachdem einer der Hunde uns unbedingt aufs Polizeigelände führte, aber der Andere lieber den angrenzenden Friedhof begutachten wollte..
Dann kam noch eine weitere Trailerin mit zwei Hunden und die interessierten sich auch mehr für das Gelände der Polizei. Also war klar, wir mussten darauf.
Der Pförtner verweigerte dies natürlich, da sie ihre Sicherheitsbestimmungen haben. Klar! Also fragten wir bei unseren Polizeikontakten nach und wir gingen vor zum Abschnitt, wo wir freundlich nachfragten, ob mit uns jemand nachschauen kann und ob ein Rettungshund aufs Gelände darf.
Ansonsten wäre dann unser Kontakt gekommen und hätte das geklärt! Aber es ging zum Glück auch so da nur drei Leute raufdurften, gingen die Mädels mit einem Hund aufs Gelände.
Wir anderen (Besitzerin, einer vom Trailteam und ich warteten derweil dort wo wir Pinas letzte Spur am Zaun hatten! Nach etwa 15 Minuten warten und immer wieder Taschenlampen leuchten auf dem Gelände, bekam Pinas Besitzerin plötzlich riesige Augen und starrte die mittlerweile (ca.22.30 Uhr) nur noch durch Laternen beleuchtete und menschenleeren Straße entlang. Da stand Pina.
Die Anweisung hinhocken, nicht anstarren und wegdrehen klappten. Pina suchte scheinbar schon nach Frauchen und kam interessiert, aber ängstlich näher. Also beschlossen wir, dass wir die Besitzerin alleine ließen, damit Pina keine Angst vor uns haben muss und wir entfernten uns. Und richtig Pina ging zur ihrer Besitzerin und ließ sich anleinen.
Kurzer Check. Augenscheinlich ging es ihr gut und sie wirkte fit. Alle wurden benachrichtigt und als der Freund der Besitzerin dazukam freute dieser sich riesig. Wahrscheinlich kam Pina durch den Einsatz des Hundes auf dem Gelände aus ihrem Versteck gekrochen, als sie sich dort versteckt hielt und traf dann auf uns.
Vieeeeelen vieeeelen Dank an das Trailteam. Ihr wart Super und habt tolle Arbeit geleistet.
Pina wurde am Abend noch in der Tierklinik gecheckt!
Nach heutigem Telefonat mit der Besitzerin wurde uns mitgeteilt das es Pina gut geht. Sie schläft viel frisst aber und ist auch schon wieder die alte.
Das Team wünscht Pina alles Gute
Das Team bedankt sich von ganzem Herzen bei unserer lieben Katharina, Carola und Sabine . Ohne euch wären wir und vor allem Pina aufgeschmissen gewesen.
Schön das wir uns auf euch und auf eure Hunde immer verlassen können.

Auch einen dicken Knutscher an unsere Vanessa Geltner, die diesen Einsatz rockte……schick runter Vanny

*PINA* nach Autounfall am 09.05.2014 Bergmannkiez, Ecke Friesenstr.-Mehringdamm- (Also nicht weit weg von Tempelhofer Feld/Hasenheide) entlaufen

- Es handelt sich um einen kleinen Terrier Mischling, beige..hellbraun.
https://www.facebook.com/ewa.eberhardt?fref=photo
Das Team wünscht Pina alles Gute

Juni & Juli 2014 *CALI*

Unseren Cali mussten wir innerhalb kürzester Zeit 3 x Sichern

 

Die erste Sichtung erreichte uns am 16.06.2014.

 

Nachdem sich die Sichtungen am 28.06.2014 häuften, fuhren Nessa, Vanny und Meike aus unserem Team nach Eberswalde und sammelten den kleinen Kerl mit viel Geduld ein.
Gegen 13 Uhr sahen sie ihn selbst zum ersten Mal, kurz nach 20 Uhr war er dann gesichert. :)
Die lieben Anwohner versorgten unsere Mädels in den Stunden des Wartens und Lockens mit Pizza, Kaffee und Getränken, brachten ihnen Stühle und einen Tisch nach draussen - ein herzliches Dankeschön! :)

Ebenfalls einen herzlichen Dank für die Flyerhilfe an Yvonne Wer Auch Sonst und Jenny La Queenii, an alle Nachbarn in der Sichungsgegend, Doreen und das Ehepaar "Muddi und Vaddi".

Der kastrierte Rüde trug ein breites Halsband aus echtem Schlangenleder, auf dem ein Name steht, der absolut unmöglich zu entziffern ist.
Ausserdem ist eine 11-stellige Nummer auf das Halsband geschrieben. Wir haben alle nur möglichen Telefonnummer-Kombinationen ausprobiert und die Nummer auch durch alle Haustierregister laufen lassen, aber leider ohne Ergebnis.
Einen Chip konnten wir nicht finden.

Wer Hinweise zum Besitzer hat (gern auch anonym), meldet sich bitte direkt bei uns.

Bis zum Auffinden des Besitzers haben wir ihn erst einmal "Calzone" getauft. :)

Auf unserem Youtube-Channel findet ihr Videos zur Sicherungsaktion: https://www.youtube.com/channel/UCIbOnNNPXMd3SAcyih6WBPw

 

ENTLAUFEN AM 01.07.2014

VERMISST CALZONE („Cali“) am 01.07.2014 der Pflegestelle trotz Doppelsicherung in PANKOW entlaufen.

AM 01.07.2014 gegen 15:45 Uhr an der Ecke Arnold-Zweig-Str. / Asta Lindgren Str. hinter dem Neumannforum entlaufen.
Letzte Sichtung etwa gegen 16:30 Uhr am Eschengraben/Ecke Hallandstr.

TRÄGT WOMÖGLICH NOCH NEONGELBES SICHERHEITSGESCHIRR


Hier ist der Link zur Ursprungsmeldung:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=765970146779

 

Das Team entschloss sich schweren Herzens Cali am 05.07.2014 in das TH zu bringen. Wir hoffen sehr, dass dort mit ihm gearbeitet wird und er in eine für ihn passende Familie vermittelt wird.
Dieser Gang war einer der schwersten für uns und hat uns viele Tränen gekostet. Cali ist so ein liebenswerter kleiner Kerl, der es verdient hat „Seine Familie „ zu finden.

 

Am 14. Juli 09:03 erhielten wir folgende Nachricht :

 

"Hallo Heike, ich habe gestern aus dem TH Lankwitz einen Hund auf Probe mitgenommen und glaube, dass es sich um Calzone / Cali / Ziggy handelt. Die Pfleger hatten mir keine Informationen über seine Weglaufhistorie gegeben und er trug ein normales Halsband, aus dem er gestern gegen 16 Uhr in Dallgow bei dem Reitstall, in dem ich mein Pony stehen habe, entwischt ist. Zuletzt habe ich ihn gegen 21:30 gesehen und fast einfangen können bevor er wieder davonlief. Was kann ich tun um ihn wiederzufinden? Beste Grüße, Ines"

 

So da hatten wir es dann wieder einmal, trotz Email an das TH mit allen wichtigen Infos über Cali wurde er ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen einfach vermittelt.

 

Das Team machte sich wieder auf den Weg. Noch am gleichen Tag konnten wir unseren Cali nun zum 3.x sichern und seiner neuen Besitzerin mit einem Ausbruchsicherem Geschirr,Halsband,2 Leinen und ne ganze Menge an wichtigen Ínfos übergeben.

 

Ines arbeitet heute sehr eng mit uns zusammen und hält sich vorbildlich an unsere Anweisungen.

 

 

Cali heißt heute Crosby

Unser Sorgenkind hat das perfekte ZUhause bei Ines`gefunden. Wir sind sowas von erleichert,müssen uns keine Sorgen mehr um den kleinen Teufel machen. :-)

Juli 2014 *MEDANA*


*MEDANA* am 19.07.14 gegen 23.00 Uhr im Romanshorner Weg 13407 Berlin entlaufen

Merkmale: stark deformierte linke Vorderpfote,
linker Muskel des Hinterlaufs eingefallen,
humpelt beim Laufen,
Narben unterm Auge
Medana ist erst seit einer Woche in Deutschland.
Sie ist schwer traumatisiert und hat große Angst vor Menschen!
Sie trägt weder Halsband noch Geschirr.

 

 

 

Am Morgen und Vormittag des 21.07.2014 erreichten uns mehrere Sichtungsmeldungen Medanas, weshalb jedes gerade verfügbare Teammitglied zum Schäfersee in Berlin-Reinickendorf ausrückte. Wir trafen dort etwa um halb 11 am Vormittag ein.

Als wir dort ankamen, war die letzte Sichtungsmeldung dennoch bereits mehr als zwei Stunden her - und von Medana weit und breit keine Spur.

Wir nutzten die Zeit, um Personen auf der Straße und Mitarbeiter in den Geschäften anzusprechen und beschlossen dann, uns einen Kaffee zu holen, uns damit noch einen Moment an den See zu setzen, um uns zu besprechen und anschliessend auf den Heimweg zu machen, bis sich die nächste Handlungsmöglichkeit ergibt.

Doch es scheint, als bräuchten wir nur daran denken zu gehen, um den gesuchten Hund wie von Zauberhand auftauchen zu lassen. So auch Medana. Der Kaffee war gerade leer, da lief sie, auf gut anderthalb Metern Abstand, an uns vorbei.

Auf zugeworfenes Futter reagierte sie nicht, mehr als ein kurzer Blick war nicht drin, bevor sie ihren Weg fortsetzte. Wir liessen ihr Raum und hangelten uns ihr kurze Zeit später, anhand Ansprachen von Passanten, hinterher.

Wir konnten ihren Weg bis zu einem Parkausgang verfolgen, der links und rechts von Personen gesäumt wurde - doch niemand hatte sie gesehen. Wir entschieden uns also für den Weg über die Straße.
Dort gab es erst einmal nicht, als ein paar Büros, Firmengelände und ein zweistöckiges Parkdeck. Wir suchten alles entspannt ab und hofften, dass sie hineingelaufen sei. Und das war sie. Als wir auf die zweite Etage des Parkdecks liefen, sahen wir sie etwa 50m entfernt im Schatten liegen.

Wir zogen uns erst einmal wieder einige Meter zurück, schauten, ob es andere Ausgänge gab, als die Auffahrt, die wir hinaufgelaufen waren und informierten telefonisch Laura, Medanas Pflegestelle. Laura brachte gleich noch einige Leute mit, während unser Team eine Frau mit der Bitte ansprach, ihren Wagen in der Auffahrt querzustellen, um einen Teil des Ausganges zu blockieren. Unser eigenes Auto stand viel zu weit weg.
Während die anderen zu fünft + Auto die Ausfahrt blockierten, bewegten wir uns, vorsichtig am Boden langkrauchend, mit abgewandtem Blick, langsam in einem sehr großen Radius auf Medana zu. Unsere größte Sorge war, dass sie mit einem Sprung über das Geländer des Parkdecks flüchten könnte - eine gefährliche Höhe! - deshalb mussten wir den Weg zum Geländer unattraktiv machen.

Wir krauchten und krabbelten, wir hielten an, sobald Medana sich bewegte. Wir verteilten quer über´s Parkdeck Fleischstückchen, doch Medana war völlig desinteressiert am Futter. Sie beobachtete uns mit Argusaugen. Wir hatten einen Hund vor uns, der richtig, richtig viel Angst hatte.

Die Angst war so groß, dass Medana, trotz des Autos und der vielen Menschen, versuchte über den einzigen Fluchtweg zu entkommen, den es gab: die Ausfahrt. Wir hatten jedoch im Vorfeld bereits alle genauestens instruiert und uns miteinander abgesprochen. Versperrt ihr den Weg, lasst sie keinesfalls durch, sie wird auch versuchen unter dem Auto durchzukommen. Und eben dies geschah.

In ihrer wachsenden Panik hatte Medana bereits mehrfach ihre Analdrüsen entleert - und schliesslich drückte sie sich unter´s Auto. Alle reagierten goldrichtig und blockierten umgehend alle Seiten liegend. In diesem Moment wussten wir, dass wir keinesfalls ohne sie gehen würden.

Doch so leicht machte sie es uns nicht. Laura versuchte, mit perfekter Geduld, ihr eine Leinenschlaufe um den Hals zu legen, doch Medana drehte den Kopf immer wieder so, dass Laura nicht herankam. Wir beschlossen, dass Vanny aus unserem Team es versuchen sollte und so tauschten sie und Laura vorsichtig die Plätze. Medana reagierte umgehend wachsam darauf, dass sich Laura bewegte. Aus ihrer Sicht eine eventuelle Fluchtmöglichkeit.

Doch diese boten wir ihr selbstverständlich nicht. Alle arbeiteten perfekt zusammen. Und Vanny konnte die Schlaufe umlegen. Kurz darauf gelang es Lauras Freundin Mandy, eine zweite Schlaufe von der anderen Seite aus umzulegen. Wir hatten sie fest.

Fest unter´m Auto allerdings, denn Medana dachte überhaupt nicht daran hervorzukommen. Sie war ein pures Bündel Stress. Sie an den Pfoten zu ziehen war undenkbar. Und an der Schlaufe zu zerren kam nich in Frage.

Schliesslich, Stückchen für Stückchen, rutschte sie immer weiter hervor. Wir legten ihr eine Decke über und zogen sie gemeinsam ganz heraus. Mit der Decke über den Augen, schafften wir es außerdem ihr ein Halsband umzulegen, an dem wir eine dritte Leine befestigten.

Medana wartet nun auf ein neues Zuhause

 

Medana Medana  zeigt Menschen gegenüber leider keinerlei Vertrauen. Eine Annäherung erfolgt ihrerseits definitiv nicht freiwillig und bei Berührungen reagiert sie mit sehr großem Stress. Dieses Verhalten wurde laut Aussagen der Pflegestelle sowie der Tierschützerin, durch die Medana nach Deutschland geholt wurde, durch mehrere schlechte Erfahrungen mit Menschen ausgelöst. Unter anderem wurde sie angefahren und danach schwer misshandelt. Medana zeigt Angstaggressionen, wenn sie sich einer Situation mit Menschen nicht entziehen kann. Hierbei kam es bei der Sicherung von Medana zu einem Biss, der definitiv Angstaggression und keinerlei offensive Aggression war. Einen Zugang bekommt man definitiv nur über andere Hunde zu ihr. Medana ist sehr sozial im Umgang mit anderen Hunden. Ein Leben in der Stadt ist für Medana undenkbar. Auch das Zusammenleben mit Menschen generell in einer Wohnung oder einem Haus wird großer Stress für sie sein. Selbst wenn sie Vertrauensansätze zu einem Menschen zeigt wird dieses Verhältnis immer instabil bleiben. Für Medana wäre eine Haltung in einem Rudel auf einem großen Grundstück das Beste. Jeder der etwas anderes behauptet, verschließt die Augen vor einem Hund mit Todesangst vorm Menschen und handelt so gegen Medana!

 

Wer sich zutraut dieser  Hündin ein Zuhause für immer zu geben,darf sich gerne melden.

 

Juli 2014 TEDDY

Alles fing mit einer Sichtungsmeldung an……

 

*TEDDY* seit dem 26.07.2014 in 16356 Ahrensfelde vermisst

 

TEDDY konnte am 30.07.2014 um 13:00 Uhr in Karow gesichert werden.
Ein riesen Dankeschön an Christina und ihrem Hunderudel, die es möglich machten das Teddy nach 3 Std. zu ihnen ran kam und Christina beherzt zugreifen konnte.
Es hat uns sehr gefreut mit dir und den Hunden zusammenzuarbeiten. DANKESCHÖN

 

 

Teddy kurz nach seiner Sicherung :-)

August 2014 * SPIKE*

Fundhund 01.08.2014
15831 Selchow, Pferdehof Keidel Ranch

- nicht gechippt
Er scheint schon älter zu sein und humpelt auch

Er ist einer gruppe jungend Mädels aus dem Wald bis auf den Hof hinterher gelaufen

 

Team war vor Ort und konnte den Besitzer ausfindig machen

 


*SUZANNA* entlief ihrer neuen Besitzerin wo sie gerade einmal 3 Std war am 21.08.2014 Brunsbütteler Damm, Berlin – Spandau bei Futterhaus .



Sie wurde letztendlich von der Besitzerin und der ehemaligen Pflegestelle am 23.08.2014 gesichert.

*SALLY* am 08.07.2014 im Tiergarten Nähe Turmstraße entlaufen


Konnte  von der Besitzerin am 11.07.2014 gesichert werden.

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